Solar-Powerbank mit einem USB-C-Kabel an iPhone angeschlossen

Solar-Powerbank: Test, Vergleich und Kaufratgeber

Du willst mehr über Solar-Powerbanks erfahren, damit Du vor einem Kauf im Bilde bist? Es gibt einige Unterschiede zwischen den Modellen, die wichtig zu kennen sind und die wir Dir hier zeigen.

In unserem Beitrag kommst Du über die wichtigsten Kaufkriterien und Produktinformationen zu einem aktuellen Solar-Powerbank-Test, der von professionellen Organisationen durchgeführt wird.

Unsere Favoriten

Sinnvolle Solar-Powerbank für Outdoor-Aktivitäten:
“Große Solarfläche mit vier Panels bietet eine schnellere Solarladung. Mit seinen sonstigen Gadgets besonders geeignet für einen Wochenend-Trip.”

Top Solar-Powerbank zum kabellosen Laden: Hiluckey Solar Powerbank 26800 mAh Wireless Charger
“Mit hoher Kapazität, vier Ladeanschlüssen inklusive Qi-Ladefunktion und hoher Ladegeschwindigkeit optimal für das Laden mehrerer Geräte. “

Die beste Solar-Powerbank mit Schnellladefunktion:
“Handliches Design, Schnellladefunktion und drei Ladeausgänge sind praktisch für eine unkomplizierte Nutzung im Alltag, aber auch im Freien.”

Starke Solar-Powerbank mit 20.000 mAh:
“Ein unaufgeregtes Modell mit guter Befestigungsmöglichkeit, ausreichend Kapazität und hochwertiger Verarbeitung.”

Leichte Solar-Powerbank mit starkem Scheinwerfer: Ryoko Solar Powerbank 20000 mAh
“Sportliches Design mit heller Taschenlampe und eingebautem Karabiner. Robust verbaut, gut geschützt und dazu ein Leichtgewicht.”

Robuste Solar-Powerbank mit vielen Funktionen und Zubehör: OUTXE Solar Powerbank Outdoor 25000mAh
“Ein sehr robustes Allround-Modell mit etlichen Funktionen. Ist vor allem für den Gebrauch in der Natur geeignet, auch wenn es mal ruppig wird.”

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Du hast mit einer Solar-Powerbank zwei Stromquellen – die herkömmliche Steckdose und eine starke Sonnenstrahlung.
  • Solarpanels/Solar-Ladegeräte sind eine leichtere Alternative ohne Akku, welche in diesem Artikel jedoch nicht behandelt werden. Bei diesem Produkt lässt sich keine Energie speichern, Du kannst sie nur während dem Laden beziehen.
  • Von der Gesamtkapazität der Powerbank bleiben Dir zum Laden gut 50 bis 80 Prozent. Dieser Wert variiert hinsichtlich der Qualität, der Umwandlungseffizienz und dem Spannungsunterschied zwischen Gerät und Powerbank.
  • Die Kapazität hängt von der Größe des Akkus ab. Je mehr Kapazität Du benötigst, desto schwerer wird das Ladegerät.
  • Powerbank im Flugzeug: Du kannst den mobilen Ersatzakku im Handgepäck mitführen, wenn er maximal 100 Watt aufweist.

Die besten Solar-Powerbanks: Favoriten der Redaktion

Hier findest Du von uns empfohlene Modelle mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften. Manche Powerbanks sind vor allem auf den Gebrauch im Außenbereich ausgelegt, manche haben Funktionen, die im Alltag besser zu gebrauchen sind.

Sinnvolle Solar-Powerbank für Outdoor-Aktivitäten: GOODaaa Solar Powerbank 25000 mAh

Was uns gefällt:

  • 4 Solarmodule für effektivere Solarstromgewinnung
  • integrierte LED-Leuchte mit drei Modi (Taschenlampe, SOS-Signal, Stroboskoplicht)
  • ein Karabinerhaken mit integriertem Mini-Kompass und ein Schlüsselring werden mitgeliefert
  • Solarpanels klappbar und mit Druckknopf zu befestigen, daher kompakte Handhabung
  • einjährige Garantie auf dieses Produkt

Was uns nicht gefällt:

  • keine angebrachte Öse, um Powerbank an z.B. Rucksack zu befestigen
  • gleichzeitiges Auf- und Entladen der Powerbank funktioniert, laut Benutzer:innen, nicht
  • Mini-Kompass-Funktion durch magnetischen Schlüsselring (abnehmbar) eventuell verfälscht

Redaktionelle Einschätzung

Die GOODaaa Solar Powerbank besitzt vier Solarpanels, welche am Akku befestigt und ausklappbar sind. Das Modell ist in eine Kunstlederhülle eingebettet und ist in zwei Farbkombinationen erhältlich. Es wird in einem Karton samt Micro-USB-Kabel, einem Karabinerhaken mit Mini-Kompass und einer Bedienungsanleitung geliefert. Alle Geräte mit einem USB-Anschluss können daran geladen werden.

Der Lithium-Polymer-Akku ist mithilfe des Kabels sowohl per Steckdose, als auch durch die vier Solarpanels bei Sonnenschein aufladbar. Die Solarladung kann für eine Vollladung der Powerbank mehrere Tage benötigen. Wenn möglich bietet es sich an, diese Option zur Nachladung statt zur Vollladung zu nutzen.

Die Kapazität beträgt 25.000 Milliamperestunden, das Gesamtgewicht 516 Gramm. Das Gehäuse ist mit zwei USB-Ausgängen von jeweils 2,1 A / 5 V und einem Ampere / 5 V und einem Micro-USB-Eingang mit 2,1 A / 5 V zur Aufladung der Solarbank versehen. Die Batteriestatusanzeige besitzt vier Lichter, die für 25 %, 55 %, 75 % und 100 % geladenem Akku stehen. Die Solarladeanzeige leuchtet, sofern die Powerbank lädt.

Praktisch ist die integrierte Taschenlampe mit drei sinnvollen Modi. Außerdem ist das Modell spritzwassergeschützt und besitzt einen integrierten Akku-Schutz, unter anderem zur Vorbeugung von Überhitzung.

Die GOODaaa Powerbank wird zuerst per USB oder Solarfläche aufgeladen und anschließend können Geräte damit verbunden werden. Sie bietet sich für längere Aufenthalte im Freien an, da durch die große Solarfläche mehr Energie aufgenommen werden kann.

Dennoch gilt der Bezug von Solarenergie als Zusatz, aufgrund verlängerter Ladezeit, und sollte immer in Kombination mit einer fossilen Stromquelle genutzt werden. Somit entstehen keine unrealistischen Erwartungen.

Top Solar-Powerbank zum kabellosen Laden: Hiluckey Solar Powerbank 26800 mAh Wireless Charger

Was uns gefällt:

  • QI-Funktion ermöglicht kabelloses Aufladen aller QI-fähigen Smartphones
  • gleichzeitiges Aufladen von vier Geräten möglich
  • wasser- und staubdichte, sowie stoßfeste Verarbeitung
  • schnelles Aufladen der Powerbank mithilfe eines USB-C-Kabels möglich
  • USB-C-Anschluss kann als Aus- und Eingang genutzt werden
  • integrierte Taschenlampe mit drei Modi

Was uns nicht gefällt:

  • gleichzeitiges Auf- und Entladen der Powerbank funktioniert, laut Benutzer:innen, nicht

Redaktionelle Einschätzung

Die Hiluckey Solar Powerbank mit 26.800 mAh ist eine sehr robuste Option für Naturliebhaber:innen und ist in drei Farben erhältlich. Geliefert wird sie samt einer Gebrauchsanleitung.

Eine Besonderheit ist hier die Möglichkeit zum kabellosen Aufladen eines Smartphones, welches nur auf die induktive Ladefläche gelegt werden muss. Durch diesen Zusatz können insgesamt vier Geräte auf einmal mit Strom versorgt werden, nimmt man die restlichen drei USB-Ausgänge hinzu.

Die USB-Anschlüsse setzen sich aus zwei USB-A-Ausgängen mit jeweils 5 V und 3,0 A, sowie einem USB-C-Anschluss mit 5 V / 3,0 A zusammen. Der Typ-C-Anschluss kann hier sowohl zum Aufladen der Powerbank an einer Steckdose, als auch zur Stromabgabe an ein Gerät verwendet werden.

Verbaut ist auch hier ein Lithium-Polymer-Akku, welcher insgesamt 470 g auf die Waage bringt. Die Maße der Powerbank betragen 17,5 cm in der Länge, 8,99 cm in der Breite und 3 cm Tiefe.

Angesichts der kleinen Größe der Solarfläche ist die Ladung hierüber eine Sache von mehreren Tagen, sofern man die Powerbank einmal vollladen will. Am besten wird das Gerät also per Steckdose geladen und anschließend, bei Bedarf, in die Sonne gelegt, um die Entladung zu verzögern.

Wer eine robuste Solar-Powerbank sucht mit ausreichender Kapazität für mehrere Ladungen, der unkomplizierten Möglichkeit einer kabellosen Stromgewinnung für Smartphones, vier Ladeanschlüssen und einer Vollausstattung für Aktivitäten im Freien, könnte mit der Hiluckey Solar Powerbank zufriedengestellt werden.

Die beste Solar-Powerbank mit Schnellladefunktion: RAVPower Solarladegerät QC 3.0 25000mAh

Was uns gefällt:

  • doppelte Aufladegeschwindigkeit durch gleichzeitiges anschließen von zwei Kabeln möglich
  • iSmart-Technologie erkennt angeschlossenes Gerät und liefert Strom in entsprechender Übertragungsrate
  • drei USB-Ausgänge
  • Quick-Charge-Anschluss vorhanden
  • eingebaute Öse zum Befestigen der Powerbank
  • Micro-USB-Ladekabel enthalten
  • 12 Monate Garantie

Was uns nicht gefällt:

  • vermutlich keine Mitnahme im Flugzeug

Redaktionelle Einschätzung

Der RAVPower Solarakku ist mit seinem Schutz gegen Staub, Stöße und Wasser ebenfalls für Aktivitäten im Freien geeignet, natürlich aber auch im Alltag brauchbar. Gelegen kommt hier die eingebaute Öse, an der sich die Solar-Powerbank befestigen lässt. Mit dem anderen Ende des mitgelieferten Karabinerhakens beispielsweise an einem Rucksack.

Das Gerät unterstützt außerdem eine zweifache und damit schnellere Ladung, indem man das Micro-USB-Kabel und USB-C-Kabel gleichzeitig anschließt, sofern man per Steckdose lädt. Die Stromgewinnung per Solarzellen ist auch hier nur für den Notfall gedacht, da ein einzelnes Panel langsam wenig Strom generieren kann.

Durch die iSmart-Technologie können die USB-Ports mit verschiedenen Werten arbeiten, welche sich an das angeschlossene Gerät anpassen. Dies geht von durchschnittlichen Smartphone-Werten bis hin zu Laptop-Spannungen. Nachzulesen sind alle Angaben in der erweiterten Produktbeschreibung.

Das Gerät wiegt laut Hersteller:in 550 g und ist 17,5 cm lang, 8,5 cm breit und 2,8 cm tief. Es besitzt eine Nennkapazität von 25.000 mAh. Geliefert wird dieses Modell samt einem Micro-USB-Kabel, einem Karabinerhaken und der Bedienungsanleitung. Nicht zuletzt verfügt es über einen Quick Charge-Anschluss, mit welchem die Ladung eines externen Gerätes ungemein beschleunigt werden kann.

Starke Solar-Powerbank mit 20.000 mAh: RAVPower Solar Powerbank 20000mAh

Was uns gefällt:

  • Stand-By-Automatik: wird kein Strom bezogen, schaltet sich die Powerbank aus
  • Mitlieferung von zwei USB-Kabeln
  • IPX4 Wasserschutz nachgewiesen ⇨ Schutz vor Spritzwasser von beliebigen Seiten
  • gleichzeitiges Auf- und Entladen ist möglich ⇨ während Solarladung nicht empfohlen wegen entstehender Hitze
  • gut zu befestigen durch angebrachten Henkel

Was uns nicht gefällt:

  • circa 12 Tage Ladedauer für eine Vollladung der Powerbank per Solarpanel

Redaktionelle Einschätzung

Die RAVPower Solar-Powerbank mit 20.000 mAh ist mit einer hohen Schutzfunktion vor allem für den Gebrauch in der Natur konzipiert. Sie verfügt über eine helle LED-Taschenlampe und den IPX4-Schutz, welcher besagt, dass das Gerät einen starken Regen aushält, jedoch kein Untertauchen in Wasser. Hierbei ist immer auf die abdichtende Schließung des Gummischutzes für die USB-Ports zu achten, da die Wasserdichte sonst nicht gewährleistet ist.

Des Weiteren ist ein kleines rotes LED-Licht eingebaut, um anzuzeigen, wann die Powerbank geladen wird. Die vier blauen Lichter veranschaulichen den Batteriestatus. Eine praktische Funktion besteht in der Stand-By-Automatik, die dafür sorgt, dass die Powerbank sich selbst ausschaltet, sofern kein Gerät angeschlossen ist.

Das 520 g schwere Ladegerät wird in einem Karton samt zwei USB-Kabeln und einer Gebrauchsanleitung geliefert. Die Maße betragen 19,2 cm Länge, 10,1 cm Breite und 2,5 cm Tiefe.

Mit den zwei USB-Ausgängen, Typ-A und Micro-USB, von jeweils 5 V / 2 A  lassen sich zwei Geräte zeitgleich aufladen. Sofern ein Ladeanschluss mit entsprechenden Werten benutzt wird, sollte eine Vollladung der Powerbank selbst 9 Stunden benötigen. Die Höchstleistung der Stromübertragung der USB-Ports schlägt mit 5 V / 2,1 A nicht sonderlich aus.

Trotz den CE- (grundlegende europäische Sicherheitsanforderungen), FCC- (Zulassung des Gerätes auf dem amerikanischen Markt) und RoHS-Zertifikaten („Richtlinie zur Beschränkung gefährlicher Stoffe“), welche eine Überladung, Überspannung und mögliche Kurzschlüsse in der Powerbank vorbeugen, kann eine Erhitzung beim Ladeprozess auftreten.

Temperaturen der RAVPower Solar-Powerbank zwischen 0 °C und 55 °C liegen im Normalbereich. Wird die Powerbank jedoch zu heiß, sollte sie zur Abkühlung von der Stromquelle getrennt werden.

Leichte Solar-Powerbank mit starkem Scheinwerfer: Ryoko Solar Powerbank 20000 mAh

Was uns gefällt:

  • eingebauter Karabinerhaken zur unkomplizierten Befestigung ohne Zubehör
  • große Taschenlampe mit 10 LED-Lichtern, einem Watt Energie und drei Modi
  • beendet den Ladevorgang automatisch, wenn angeschlossenes Gerät voll geladen ist
  • IPX4 Wasserschutz garantiert ⇨ Schutz vor Spritzwasser von beliebigen Seiten
  • leicht zu tragen, wiegt etwas mehr als ein Smartphone
  • guter Halt in der Hand aufgrund von geriffelten Gummieinsätzen

Was uns nicht gefällt:

  • Gummischutz für USB-Ports ist leicht zu entfernen

Redaktionelle Einschätzung

Die Solar-Powerbank von Ryoko mit 20.000 mAh ist optimal für den Außeneinsatz. Sie ist in drei Farben erhältlich und wird samt einem USB-Kabel (Typ-A nach Micro-USB-Anschluss) und einer Bedienungsanleitung geliefert. Verbaut ist ein Lithium-Polymer-Akku mit 20.000 mAh und dennoch wiegt die Powerbank bloß etwas mehr als ein Smartphone, ist verhältnismäßig also ein Leichtgewicht.

Geschützt ist das Gerät durch eine Stoßdämpfung, einen IPX4-Schutz und Gummiklappen, welche die USB-Ports abdecken. Die Kapazität versorgt eine starke LED-Taschenlampe mit drei Modi, sowie zwei USB-Ausgänge mit jeweils 5 V, einmal 2 Ampere, einmal 2,1 Ampere. Es können hiermit zwei Geräte zeitgleich aufgeladen werden. Der dritte USB-Port ist ein Micro-USB-Eingang zur Ladung der Powerbank per Kabel.

Die Solarfläche arbeitet mit einer Leistung von 5 V und 200 mA. Aufgrund der Größe der Platte dient die Stromgewinnung dadurch nur als Notfall-Ergänzung zum Strom aus der Steckdose.

Oberhalb des Ein- und Ausschalt-Knopfes befinden sich vier blaue Lichter, die den Batteriestatus anzeigen, und eine rote Lampe, die den Ladeprozess garantiert. Per Kabel dauert eine Vollladung des Ladegerätes 10 bis 12 Stunden, was anschließend mehrere Ladungen externer Geräte ermöglicht.

Robuste Solar-Powerbank mit vielen Funktionen und Zubehör: OUTXE Solar Powerbank Outdoor 25000mAh

Was uns gefällt:

  • QI-Funktion: kabelloses Laden von kompatiblen Geräten mit induktiver Ladefläche möglich
  • schnelleres Aufladen externer Geräte durch Quick Charge USB-Anschluss
  • Dual-Port-Eingang: Powerbank lässt sich per Typ-C- und Micro-USB-Kabel in acht Stunden aufladen
  • gleichzeitiges Auf- und Entladen der Powerbank möglich
  • eingebautes Nylonband zur Befestigung der Powerbank
  • IP67-Schutz ⇨ staubdicht, wasserdicht (auch beim Untertauchen)
  • drei Geräte gleichzeitig aufladbar
  • sechs statt vier LED-Lichter zur Batteriestatusanzeige

Was uns nicht gefällt:

  • kein Leichtgewicht aufgrund der Funktionen und des großen Akkus

Redaktionelle Einschätzung

Die Solar-Powerbank von OUTXE ist ein Allround-Paket. Sie verfügt mit dem IPX7-Zertifikat über eine Staub- und Wasserdichte und schützt selbst beim Untertauchen der Powerbank. Bei Stößen dämpft die sichere Verarbeitung und beugt Beschädigungen des Akkus vor. Außerdem ist auch bei diesem Modell eine LED-Taschenlampe mit drei Modi integriert.

Eine hilfreiche Funktion ist der 3.0 Quick Charge USB-Anschluss. Des Weiteren kann die Powerbank selbst, über den dualen USB-Port, mit einem Typ-C- und einem Micro-USB-Kabel zeitgleich und somit doppelt schnell geladen werden. Ein sogenanntes Pass-Through-Laden ist möglich, indem externe Geräte bereits an die Powerbank angeschlossen werden, während das Ladegerät eine Stromzufuhr bekommt.

Das Ladegerät ist mit einer intelligenten Ladetechnologie versehen, welche den Ladeprozess stoppt, sobald das angeschlossene Gerät voll geladen wurde. Außerdem wird die Temperatur, welche während einem Stromaustausch steigen kann, automatisch geregelt, sodass es möglichst zu keiner Überhitzung kommt. Dennoch sollte die Powerbank nicht außerhalb einer Amplitude von 0 °C bis 45 °C verwendet werden. Bei darüber- und darunterliegenden Temperaturen sinkt die Leistung drastisch und der Akku wird deutlich mehr strapaziert.

Insgesamt sind an der Solarenergiebank zwei USB-Ausgänge, eine induktive Ladefläche und zwei USB-Eingänge vorzufinden. Ersteres besteht aus einem Quick Charge 3.0-Ausgang, welcher eine Übertragung mit bis zu 12 V / 18 W aufbringen kann. Der zweite Ausgang arbeitet mit maximal 5 V / 2,4 A und der intelligenten Ladefunktion. Als Eingänge dienen ein Micro-USB-Anschluss mit 5 V / 2 A und ein Typ-C-Eingang mit 5 V / 3 A.

Die Energie des Solarpanels beschränkt sich hier auf 2 W. Wie bei allen Powerbanks mit kleiner Solarfläche und geringer Leistung, dient auch diese nur als Notfalllösung um Strom zu gewinnen. Vollladungen sollten per Kabel getätigt werden, da dies viel Zeit spart. Dennoch ist die Solarfunktion für Outdoor-Aktivitäten praktisch, da man ohne Aufwand weiter Strom generieren kann, auch wenn es Zeit benötigt.

Die 17 cm Länge, 8,6 cm Breite und 3 cm Tiefe wiegen insgesamt 585 g, was den vielen Funktionen und dem Lithium-Polymer-Akku mit 25.000 mAh Kapazität geschuldet ist. Geliefert wird die OUTXE Solar-Powerbank samt einem Micro-USB-Kabel, einem Typ-C-Kabel, 2 Karabinerhaken und einer Bedienungsanleitung.

Kaufratgeber für Solar-Powerbank

Wir leiten Dich hier über wichtige, produktspezifische Informationen, die Du bei Deiner Suche im Kopf haben solltest, zu den Kaufkriterien, nach welchen Du die für Dich passende Solar-Powerbank findest.

Spannungsumwandlung

Wohl am wichtigsten zu wissen ist, dass eine Powerbank nie so viel Kapazität (angegeben in mAh)  zur Stromabgabe verwenden kann, wie sie insgesamt besitzt.

Du kannst nur rund 50-80 % der angegebenen Kapazität der Powerbank zum Laden nutzen!

Bei der Stromübertragung findet zwischen Gerät und Powerbank eine Spannungsumwandlung statt, die zwischen 20 und 30 Prozent Energie des Ladegerätes beansprucht. Zum Schutz des Akkus lässt sich eine Powerbank grundsätzlich nie vollständig entladen. Und es bleibt Energie für weitere Funktionen, wie zum Beispiel die LED-Lichtanzeige, vorbehalten.

Hier sollte nun die verminderte Anzahl möglicher Vollladungen Deines Gerätes, die tatsächliche Kapazität der Powerbank, unbedingt vor einem Kauf beachtet oder auch berechnet werden, da dieser Nettowert von Herstellern:innen selten angegeben ist und für Dich von Bedeutung sein könnte.

Die Formel zur Berechnung der Leistung einer Powerbank ist Wh/mWh = Ah/mAh x V. Dabei wird die Kapazität der Powerbank in mAh/Ah angegeben und die Spannung der Powerbank in Volt. Die Spannung des Powerbank Akkus beträgt in der Regel 3,7 Volt; die eines USB-Anschlussen an der Powerbank in der Regel 5 Volt.

Eine Powerbank mit 10.000 mAh kann ein Handy mit 2.900 mAh-Akku also keine 3,5 Mal aufladen, sondern nur knapp dreimal.

Und das auch nur, wenn die Powerbank eine Qualität besitzt, mit der ihre Umwandlungseffizienz (von Sonnenstrahlen zu Strom) bei
90 % liegt.

Hier findest Du eine ausführliche Erklärung zur Berechnung der tatsächlichen Kapazität der Powerbank.

Nun weißt Du, dass der angegebene Wert der Kapazität nicht eins zu eins an das zu ladende Gerät übertragen wird.

Wie funktioniert eine Solar-Powerbank?

Auf das Fotovoltaik-Prinzip, was die ganze Stromerzeugung nachhaltig und kostengünstiger macht, kannst Du dafür umso mehr zählen. Da auch Powerbanks nicht vor natürlichem Verschleiß bewahrt werden, wäre an dieser Stelle zu empfehlen, ein hochwertig verarbeitetes Produkt zu wählen. Das erhöht die Chance auf längere Haltbarkeit und garantiert geringeren Ressourcenverbrauch.

Der Strom, der letztlich bei Deinem Handy, Tablet, Kamera oder sonstigem Elektronikgerät ankommt, wird durch Sonneneinstrahlung in den Solarzellen der Powerbank aufgefangen, in Strom umgewandelt und in Deinem Akku gespeichert.

Je größer die Akkukapazität, desto mehr Speicherplatz also. Diesen Akku kannst Du zusätzlich auch an einer Steckdose aufladen, sollte einmal dringend Bedarf sein. Allzu schnell funktioniert die Stromgewinnung durch Solarenergie nämlich nicht. Jedoch kannst Du die Powerbank ständig in der Sonne liegen haben, um stetig Strom zu gewinnen.

Legst Du das Gerät zum Aufladen hinter eine Fensterscheibe, verlangsamt sich der Umwandlungsprozess der Energie um circa 50 %.  Auch bei bewölktem Himmel dauert es merklich länger. Hier hilft gegebenenfalls eine künstliche Lampe oder ein Ruhetag für die Powerbank!

Was sind die Vorteile einer Solar-Powerbank?

  • Deine Stromgewinnung ist unabhängig von örtlich gebundenen Stromquellen. Bei Sonnenschein kannst Du immer und überall Aufladen.
  • Du sparst an Stromkosten, da Du einen Teil der Energie von der Sonnenstrahlung beziehst.
  • Besitzt Du eine wasserdichte Powerbank, hält diese auch Regentropfen aus, ohne kaputtzugehen.
  • Hier ist wichtig, wasserabweisend oder wasserfest nicht in denselben Topf zu werfen, da beides keine Dichte garantiert.
  • Du beziehst regenerativen Strom, sparst an fossiler Energieerzeugung und verbesserst automatisch Deine persönliche CO2-Bilanz.

Was sind die Nachteile einer Solar-Powerbank?

  • Ob Du die Powerbank aufladen kannst oder nicht hängt vom Wetter ab.
  • Scheint die Sonne also drei Tage lang zu gering, kannst Du drei Tage nicht laden. Insofern mag eine Solar-Powerbank im Herbst und Winter weniger Gebrauch finden als in besonders sonnigen Monaten.
  • Fotovoltaik-Zellen bestehen aus kristallinem Silizium, welches in der Produktion aufwendig und damit nicht umweltschonend ist.
  • Ein einzelnes Panel kann eine nahezu nicht nennenswerte Menge an Sonnenlicht aufnehmen, also langsam wenig Strom produzieren. Ein Panel dient mehrheitlich dazu, das Entladen des Akkus zu verlangsamen.
Je mehr Solarpanels die Powerbank besitzt, desto schneller lässt sich Dein Gerät darüber laden.

Welche Arten von Solar-Powerbanks gibt es?

Was sie alle vereint, ist die Solarzelle, welche Sonnenenergie aufnimmt und in Strom umwandelt. Hiermit hat selbst die Powerbank einen Puffer, von dem sie bei strahlender Sonne Gebrauch macht. Schau Dir an, auf welche Unterschiede es ankommt!

Solarpanel vs. Solar-Powerbank

Zu unterscheiden ist zwischen einem Solar-Ladegerät, auch Solarpanel genannt, und einer Solar-Powerbank. Ein Panel besteht aus einer oder mehrerer Solarzellen. Das Prinzip der Energiegewinnung und Stromabgabe ist dasselbe, wie bei einer Solar-Powerbank. Jedoch fehlt der Akku, welcher die gewonnene Energie zwischenspeichert. Ein Panel legst Du also in die Sonne und schließt gleichzeitig Dein zu ladendes Gerät an.

Solar-PowerbankSolar-Ladegerät
  • Akku speichert den Strom, was die Ladung externer Geräte zu beliebigem Zeitpunkt ermöglicht
  • Strom kann nicht gespeichert werden, muss also beim Laden des Panels bezogen werden
  • Fläche ist möglichst klein
  • nimmt, durch die größere Solarfläche, mehr Platz ein
  • Gewicht beträgt, je nach Akku, bis zu knapp einem Kilo
  • leichter, da kein Akku vorhanden ist
  • ist auch per USB-Kabel aufladbar
  • ist nur per Sonnenenergie aufladbar

Ein an eine Powerbank angeschlossenes Gerät sollte, während dem Ladeprozess, möglichst nicht benutzt werden, sondern erst, nachdem es vom Kabel getrennt wurde. Andernfalls trägt das gleichzeitige Aufladen und Nutzen zusätzlich zur Erhitzung beider Geräte bei.

Solar-Ladegerät mit angeschlossenem Tablet

An sonnigen Tagen gewinnt eine Solar-Powerbank unter freiem Himmel an Batterie, indem das Solarpanel der Sonne zugewandt positioniert wird.

Anzahl Solarzellen

Viele Ladegeräte besitzen nur eine eingebaute Solarzelle. Diese sollte allerdings als zusätzliche und nicht hauptsächliche Quelle zur Stromgewinnung gesehen werden. Da ein einziges Panel in der Regel eine geringe Menge an Sonnenenergie aufnehmen kann, dauert der Ladeprozess für eine Vollladung einige Tage.

Entweder man ergänzt hier durch die Aufladung an der Steckdose und legt die volle Powerbank anschließend, zum Halten des Batteriezustands, dennoch in die Sonne, oder man hat die Zeit, die Powerbank über ein paar Tage, bei Sonnenschein, herauszulegen.

Möchte man die Powerbank zum Beispiel häufiger bei Freizeitaktivitäten von längerer Dauer nutzen, sollte es unbedingt ein Modell mit mindestens drei Panels sein.

Die Panels sind ausklappbar und bei manchen Modellen auch abnehmbar vom Akku, falls man die Energie gleich beziehen und nicht speichern möchte. Die Energieaufnahme funktioniert hier schneller aufgrund mehrerer Zellen. Man hat also in kürzerer Zeit mehr Strom zur Verfügung.

Allgemein ist eine Powerbank mit möglichst großer Solarfläche zu empfehlen, da die Leistung drastisch sinkt, je kleiner die Fläche ist. Hinzu kommt der oben bereits genannte Energieverlust bei der Stromübertragung und sonstigen Funktionen.

Zusätzliche Funktionen

Einige Solar-Powerbanks verfügen, abgesehen von ihrer Hauptfunktion des Ladens, über zusätzliche praktische Features, wie zum Beispiel:

SchnellladefunktionBekannt als Power Delivery (PD) oder Quick Charge

  • Ladevorgang mehr als doppelt so schnell
  • Ladegeschwindigkeit zusätzlich erhöht, wenn sowohl Powerbank als auch Ladegerät und Ladekabel Schnellladefunktion unterstützen
Zusätzliche Hilfsmittel
  • LED-Anzeige (Batteriestand)
  • integrierte LED-Lampe (eventuell mit mehreren Modi)
  • Mini-Kompass
  • Karabinerhaken (zur Befestigung an z.B. Rucksack)
  • Handschlaufen, Befestigungsriemen
(Wetter-)Schutz
  • Staubschutz
  • IP67-Zertifikat: garantiert Staubdichte und das Standhalten bei maximal 30-minütigem Untertauchen der Energiebank bis zu einem Meter Tiefe
  • stoßfeste Verarbeitung
  • wasserdicht vs. wasserabweisend/wasserfest

Bei Außeneinsatz der Powerbank sollte diese bestenfalls wasserdicht sein. Somit sollte sie nicht kaputtgehen, falls sie einmal ins Wasser fällt oder einen stärkeren Regen durchlebt. Die Schutzkappen für alle Ein- und Ausgänge müssen gut verschlossen sein, damit der Schutz gewährleistet ist.

Kapazität

Wie häufig Deine Powerbank Dein Gerät aufladen kann, hängt von der Kapazität ihres Akkus ab. Je höher sie ist, desto größer der verbaute Akku, desto schwerer auch das Gewicht des Ladegerätes.

Hier ein erneuter Verweis: Nur ein Teil der angegebenen Kapazität wird tatsächlich zur Ladung anderer Geräte genutzt! Eine 5.000 mAh Powerbank ermöglicht einem Handy mit 2.500 mAh also keine zwei vollen Ladungen.

Um ein paar Richtwerte zu nennen:

Die Kapazitäten der meisten Smartphones bewegen sich zwischen 4.000 und 6.000 mAh. Hierfür ist eine Solar-Powerbank mit 15.000 bis 20.000 mAh angebracht, um das Handy zwei- bis dreimal aufzuladen.

Für mehrere Ladungen eines Tablets braucht es circa 50.000 bis 100.000 mAh Kapazität. Solar-Powerbanks mit dieser Kapazität lassen sich kaum finden. Eine Alternative wäre hier ein Solar-Ladegerät.

Wofür lässt sich eine Solar-Powerbank verwenden?

Eine Solar-Powerbank dient dem Aufladen der Batterie von elektronischen Geräten mithilfe von Solarenergie.

Kompatibilität

Kompatibel ist sie mit jedem elektronischen Gerät, welches über einen USB-Kabel-Anschluss verfügt. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Handys
  • Tablets, Notebooks und Laptops
  • MP3 Player und iPod
  • Kamera
  • Navigationssysteme

Ladeanschluss

Jede Powerbank besitzt mindestens zwei universelle USB-Ausgänge, wie den Typ A-Anschluss. Eventuell kommen weitere Anschlüsse hinzu, wie ein Micro-USB- oder Typ C-Ladeanschluss.

Je nach Gerät, das geladen werden soll, ist oftmals ein USB-A, USB-C oder Micro-USB-Anschluss daran vorzufinden. Besitzt Dein Gerät keinen passenden Anschluss, kannst Du einen entsprechenden Adapter verwenden, welche in Elektrogeschäften und Online-Shops verkauft werden.

Modelle, die kabellos Strom übertragen, finden sich ebenfalls auf dem Markt. Diese nenne sich Qi-Ladegeräte (“Qi” = Chinesisch für “Lebensenergie”) und übertragen den Strom per sogenanntem Wireless Charging.  Einige moderne Smartphone-Modelle können hier auf die Qi-Empfängerspule gelegt werden und erhalten induktiv Energie.

Auch die Spannung des USB-Anschlusses ist von Bedeutung, welche bei einer Solarenergiebank oftmals 5 Volt beträgt. Je größer der Unterschied zwischen den Spannungen von Ladegerät und Elektrogerät sind, desto mehr Energie muss für die Spannungsumwandlung beim Laden aufgebracht werden.

Ein kleines Beispiel

Benutzt Du die Powerbank für ein Laptop, hat dieser an seiner USB-Schnittstelle oft eine Ausgangsspannung von 12 Volt. Hier sollte möglichst eine Powerbank mit mehr als 5 Volt benutzt werden, damit bei der Umwandlung der Ausgangsspannung von 5 auf 12 Volt nicht so viel Energie benutzt wird.

Bei einem Handy sind es mindestens 5 Volt, weshalb eine herkömmliche Powerbank mit ebenfalls 5 Volt ohne großen Stromverlust auflädt.

Verwendungszweck

Es macht vor einem Kauf Sinn zu überdenken, für welche Zwecke Du die Powerbank am meisten brauchst. Für Geräte mit hoher Kapazität, die Du häufig laden musst? Greife zu einer Powerbank mit mehreren Solarpanels.

Nutzt Du sie gelegentlich, um Deinem Gerät Strom-technisch hin und wieder einen Boost von ein paar Prozenten zu geben, jedoch nicht langfristig aufzuladen? Hier reicht eventuell eine Powerbank mit einem oder zwei Panels.

Wie lädst Du eine Solar-Powerbank richtig auf?

Eine Solar-Powerbank zu laden funktioniert entweder mithilfe der Solarzellen oder mit einem USB-Kabel per Steckdose oder Autobatterie.

Du legst Dein Ladegerät, mit den Solarpanels aufgedeckt, Richtung Sonnenstrahlung. Bestenfalls so ausgerichtet, dass die Panels möglichst frontal zur Sonne zeigen, damit hier die Energieaufnahme nicht erschwert und damit verlangsamt wird. Beim Wandern kannst Du die Powerbank mit Karabinerhaken außen an einem Rucksack befestigen.

Nun lädt die Energiebank sich von selbst auf, was Du bei einigen Modellen an der LED-Anzeige ablesen kannst. Sie zeigt den Batteriestand an.

Am besten funktioniert das ganze unter wolkenfreiem Himmel. Sollte der Himmel bedeckt sein, lädt die Powerbank langsamer. Falls jedoch keine Sonne vorhanden ist, kann kein Strom generiert werden. In diesem Fall kannst Du den Apparat an ein Ladekabel hängen. Auch hinter einer Fensterscheibe speichern die Panels Energie. Allerdings kann sich die Aufnahmefähigkeit hier bis zu 50 % verringern.

Werden die Solarzellen bei stundenlanger Sonneneinstrahlung und Erwärmung zu heiß, können sich Akkus von selbst abstellen, um keinen Schaden zu tragen. Zu empfehlen ist grundsätzlich, die Powerbank keinen extremen Temperaturen auszusetzen, sofern sie nicht explizit dafür ausgerichtet ist.

Wenn Du als Grundlage eine volle Powerbank hast und bei Energieverlust durch Solarenergie nachladen kannst, solltest Du keine Probleme mit der längeren Ladezeit haben.

Vor einem Ausflug oder einer Reise solltest Du die Powerbank, entweder per Steckdose oder Sonnenlicht, einmal voll geladen haben. Das ausschließliche Aufladen durch Sonnenlicht, kann, je nach Solarpanel-Anzahl und Kapazität, mehrere Stunden bis Tage dauern.

Welches sind die wichtigsten Kaufkriterien bei Solar-Powerbanks?

Die wichtigsten Punkte, auf die es vor einem Kauf zu achten gilt, sind:

Ladezeit (A)

Die Ladezeit ist oftmals in Verbindung zu dem USB-Anschluss angegeben. Je höher der Ampere-Wert ist, desto schneller lädt sich die Powerbank auf. Ampere zeigt an, wie viel Strom auf einmal durch das Gerät fließen kann.

Faktoren, die hier eine Rolle spielen sind:

  • Leistung der Solarzellen
  • Akkukapazität
  • Sonneneinstrahlung
  • Batterieumwandlungsrate

Kapazität (mAh)

Die meisten Solar-Powerbanks besitzen eine Kapazität zwischen 5.000 und 30.000 mAh. Diese Zahl zeigt an, wie viel Strom im Akku der Powerbank gespeichert und entsprechend genutzt werden kann.

Erkundige Dich im Internet, wie viel Kapazität das Gerät oder die Geräte besitzen, die Du mit der Powerbank beladen möchtest. Jedenfalls sollte die Powerbank mindestens das Doppelte an Kapazität besitzen, damit Du nicht ständig nachladen musst.

Besitzt die Energiebank weniger Kapazität als die doppelte Menge des Gerätes, wirst Du das Gerät wohl ungefähr einmal voll aufladen können. Besitzt die Powerbank die dreifache Kapazität vom Gerät, kann das Gerät wahrscheinlich maximal zweieinhalb mal aufgeladen werden.

Das sind sehr grobe Schätzungen. Die genaue Anzahl an Ladungen hängt von den individuellen technischen Daten des Gerätes und der Powerbank ab.

Spannung (V)

Dieser Wert zeigt, mit welcher Spannung der Strom von der Powerbank an andere Geräte übertragen wird. Hier spielt die Spannungsumwandlung eine Rolle. Je größer der Spannungsunterschied zwischen Energiebank und Gerät ist, desto mehr Energie, die Du zum Laden benötigst, bleibt in der Umwandlung stecken und kommt nicht in Deinem Gerät an.

Was tun? Eine Powerbank finden, deren Spannungswert so wenig wie möglich von dem Deines zu ladenden Gerätes abweicht.

Gewicht (g)

Bei Outdoor-Aktivitäten möchte man in der Regel möglichst wenig Gewicht auf dem Rücken tragen. Auch eine Handtasche sollte möglichst leicht bleiben. Wenn Du eine Powerbank mit hoher Kapazität benötigst, wirst Du hier allerdings einen Kompromiss eingehen müssen. Denn mit steigender Akkugröße wird es schwerer.

Solar-Powerbanks mit 10.000 mAh wiegen durchschnittlich zwischen 250 und 300 Gramm.

Modelle mit über 20.000 mAh wiegen oftmals mehr als 500 Gramm.

Auch tragen zusätzliche Anhänge wie eine besonders robuste Schutzhülle zu höherem Gewicht bei. Das Gewicht ist von dem/der Hersteller:in teilweise angegeben. Falls nicht, kannst Du versuchen nachzufragen. So kannst Du ausprobieren, was für Dich tragbar ist.

Größe (cm)

Die Maße einer Solar-Powerbank sind oft nur geschätzt angegeben. Die Länge und Breite entspricht im Regelfall der eines modernen, etwas größeren Smartphones, wie beispielsweise dem iPhone 11. Die Tiefe des Ladegerätes hängt von der Größe des Akkus und der Anzahl der Panels ab.

Anschlüsse

Mindestens zwei universell anwendbare USB-Anschlüsse sind an einem Fotovoltaik-Ladegerät immer vorzufinden. Ein Typ-A Anschluss ist in nahezu jedem USB-Kabel verbaut. Auch der Micro-USB Anschluss, für das Laden der Powerbank an einer externen Stromquelle, liegt häufig vor. Obwohl der USB-Typ-C Anschluss weltweit als Standard eingeführt werden soll, verbauen ihn bisher nicht alle Hersteller.

Zusätzliche Eigenschaften

Ob und welche zusätzlichen Funktionen Du mit Deiner Solar-Powerbank beanspruchen kannst, hängt vom Modell ab. Besonders hilfreiche Gadgets sind ein bereits integrierter Wetterschutz, Karabinerhaken oder eine Schnellladefunktion.

Sicherheit durch Prüfsiegel

Es gibt zertifizierte Prüfsiegel, welche auch bei Solar-Powerbanks einen EU-weiten Qualitäts- und Sicherheitsstandard garantieren. Auf diese zu achten ist sehr empfehlenswert, um sicher verbaute Geräte zu benutzen.

Die wichtigsten Zertifikate, auf welche Du beim Kauf achten kannst, lauten:

  • CE-Kennzeichnung
  • GS-Zeichen (“Geprüfte Sicherheit”)
  • TÜV-Siegel (“Technischer Überwachungsverein”)

Verwendung

Letztlich hängt Deine individuelle Entscheidung für ein Modell von Deinem Verwendungszweck ab. Du musst wissen, wie häufig, für welches Gerät und unter welchen Umständen Du die Powerbank benutzen möchtest.

Achte hier vor allem auf die Kapazität, die Anzahl an Ladeanschlüssen, die Spannung der USB-Ladeanschlüsse und wichtige Eigenschaften wie Outdoor Schutz.

Welche Marken stellen qualitative Solar-Powerbanks her?

Die in einer Powerbank verbauten Teile können qualitativ sehr unterschiedlich ausfallen. Vor allem hiervon hängt die Lebensdauer und Sicherheit eines Gerätes ab. Es lohnt sich also auf das Unternehmen und die Herstellung zu achten.

Hier ein paar Marken, die sich mit ihren Produkten über kürzere oder längere Zeit bewährt haben:

EasyAcc

Das mittlerweile erfolgreiche Unternehmen besteht seit 2008 mit Hauptsitz in Hongkong. Neben Powerbanks werden weitere Produkte für Elektronikgeräte angeboten, wie beispielsweise Bluetooth Devices oder Schutzhüllen.

SIStech

Eine 1989 gegründete Aktiengesellschaft aus der Schweiz, welche sich auf wiederaufladbare Batterien, mobil einsetzbare Solarmodule und intelligente Ladegeräte spezialisiert hat.

Anker Innovations

Ein weltweiter Marktführer im Bereich Ladetechnologien mit Hauptsitz in China. Hier werden sowohl (Solar-)Powerbanks als auch sonstige Multimedia-Ausstattung angeboten.

Xtorm

Ein 2008 gegründetes, niederländisches Unternehmen, das funktionale Mobilgeräte mit optimalen Energiesystemen entwickelt. Auch hier ist eine Auswahl an Solar-Ladegeräten zu finden, welche sich durch ihre hohe Anpassungsfähigkeit an viele USB-Geräte auszeichnen. Zusätzlich wird alles Mögliche an technischem Zubehör angeboten.

JETech

Diese Solar-Powerbanks zeichnen sich durch gute Leistung und praktische Ausstattung sowie kurze Ladezeiten und zuverlässigen Ausgangsstrom aus.

RAVPower

Diese Firma spezialisiert sich seit 2011 auf Ersatzakkus und Netzteile für die Stromversorgung von Laptops, Powerbanks und Handys und hat sich damit weltweit einen Namen gemacht.

Poweradd

Ein 2010 gegründetes Unternehmen, das nach umweltbewussten Lösungen sucht bei der Entwicklung und Herstellung von nutzerfreundlichen elektronischen Artikeln und Accessoires.

OUTXE

Eine Outdoor-Lifestyle-Marke, deren höchstes Ziel die Herstellung von robusten, haltbaren Produkten von guter Qualität ist. Die Produkten sind allen Wetterbedingungen angepasst und, hinsichtlich Qualität, Kosten und Umwelt, aus sorgfältig gewählten Materialien gefertigt.

Hiluckey

Ein High-Tuch Unternehmen, welches sich seit 15 Jahren auf Solargeräte spezialisiert. Unter den Produkten, auf welchen der Fokus liegt, befinden sich auch Solar-Powerbanks.

Wo kann man eine Solar-Powerbank kaufen?

Ein Fotovoltaik-Ladegerät findest Du in Elektronikgeschäften, Outdoorgeschäften und sämtlichen Onlineshops. Ziehst Du ein Beratungsgespräch im Laden vor, oder die professionellen Vergleichstests und Bewertungen durch Nutzer und Nutzerinnen?

Elektronikgeschäft

In einem Geschäft erlangt man ein persönliches Beratungsgespräch, was manchen Menschen lieber ist, als sich selbst durch das Internet zu lesen.

Allerdings sind die Vergleichsmöglichkeiten und die Produktauswahl nicht so ausgiebig. Einen Überblick über alle Angebote zu bekommen und das Passende zu finden ist hier oft schwerer und erfordert mehr Selbstarbeit, je nach Qualität des Ladens und der Beratung.

Onlinehandel

Die Suchergebnisse sind deutlich umfangreicher, da es viele Vergleichsseiten, Tests und Erfahrungsberichte gibt. Gerade die Bewertungen von Verbraucherinnen und Verbrauchern sind hier eine große Unterstützung.

Der Bestellprozess ist bequemer und der Preisvergleich von mehreren Modellen kompakter. Man kann mit ein paar Klicks alle möglichen Informationen nachlesen. Bewertungen entspringen entweder subjektiven Erfahrungen, oder neutralen, unabhängigen Testergebnissen.

Ein paar Onlineunternehmen, welche Solar-Powerbanks anbieten, sind beispielsweise:

  • Amazon
  • Pearl
  • Ebay
  • Media Markt
  • Saturn

Wie viel kosten Solar-Powerbanks?

Auch Powerbanks werden ständig weiterentwickelt. Du solltest Dich hier also nicht zu sehr auf genaue Preisangaben festfahren.

Als Richtwert können aber rund 30 € als Durchschnittspreis genannt werden. Für dieses Geld erhältst Du bereits eine gut funktionierende, mit allen wichtigen Features ausgestattete Solar-Powerbank.

Der Preis variiert je nach Qualität, Kapazität und Funktionen. Solar-Powerbanks mit Kapazitäten zwischen 10.000 und 20.000 mAh bewegen sich häufig zwischen 20 € und 30 €.

Geräte mit 20.000 bis 40.000 mAh kosten oft um die 40 €. In diesem Segment werden auch die meisten Produkte angeboten.

In Preisspannen von 100 € bis 1.000 € sind ebenfalls Modelle zu finden, wobei es sich hier vorwiegend um Solarmodule und weniger um Powerbanks handelt.

Wichtiges Zubehör für die Solar-Powerbank

Ein USB-Ladekabel ist oft in die Lieferung einer Solar-Powerbank mit inbegriffen, sofern man sie per Onlineshop bestellt. Idealerweise werden Adapter für Geräte wie Notebooks oder Tablets mitgeliefert. Ansonsten ist beides in ziemlich jedem Elektronikgeschäft erhältlich. Sicherlich immer hilfreich ist ein Handbuch mit der Bedienungsanleitung.

Eine Schutzabdeckung ist unentbehrlich, wenn Du das Ladegerät im Freien bei verschiedenen Wetterlagen benutzen möchtest. Möglicherweise ist die Powerbank bereits beim Kauf wasserdicht oder von einer robusten Hülle geschützt. Auch sollte sie dann stoßfest verarbeitet sein, damit sie bei einem Aufprall nicht beschädigt wird.

Wenn man die Powerbank beispielsweise während dem Wandern aufladen möchte, sind Karabinerhaken sehr nützlich, um sie am Rucksack zu befestigen. Oder beim Campen am Zelt. Manche Hersteller:innen liefern solch einen Zusatz sogar mit der Powerbank. Ansonsten findest Du solche Befestigungen in allen möglichen Outdoor- oder Gartengeschäften, sowie Baumärkten.

Solar-Powerbank Test-Übersicht: Welche Solar-Powerbanks sind die Besten?

Gewisse Produkte werden von Zeit zu Zeit von spezialisierten Organisationen wie der Stiftung Warentest oder Ökotest unter die Lupe genommen und gelegentlich verglichen. Diese Tests können sehr hilfreich sein, da sie ein Produkt umfassend betrachten und neutral mögliche Vor- und Nachteile aufzeigen.

TestmagazinSolar-Powerbank Test vorhanden?Veröffentlichungs-JahrKostenloser ZugangMehr erfahren
Stiftung WarentestKeinen Test gefunden
Öko TestKeinen Test gefunden
Konsument.atKeinen Test gefunden
Ktipp.chKeinen Test gefunden

Leider wurden von besagten Unternehmen bisher keine Tests zu Solar-Powerbanks durchgeführt. Da wir unsere Beiträge regelmäßig aktualisieren, werden Neuigkeiten dahingehend auch hier aufgeführt werden.

Dennoch haben zwei Organisationen Tests zu Powerbanks ohne Solarpanel durchgeführt. Dies und vieles mehr findest Du bei unserem Ratgeber über Powerbanks. Aber auch in diesem Ratgeber geben wir Dir einen kleinen Einblick in diese Tests.

Powerbank-Test der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat bisher keinen Test zu Solar-Powerbanks durchgeführt, dafür aber einen Test zu mobilen Ersatzakkus und deren Effizienz im Jahr 2016.

Hier wurde unter anderem festgestellt, dass die Angaben der Hersteller:innen zur Kapazität der Powerbank häufig nicht der tatsächlich nutzbaren Kapazität entspricht. Dies haben wir im Abschnitt zur Spannungsumwandlung erklärt. Auch seien die teuersten Ladegeräte nicht automatisch die Besten.

Diese Kriterien lassen sich teils auch auf die Suche nach einer Solar-Powerbank anwenden. Jedoch ist auf die Qualität der Solarzellen und des verbauten Akkus zu achten, was den Preis hochschrauben kann.

Powerbank-Test Ökotest

Von Ökotest wurde 2017 ebenfalls ein Test zu Powerbanks durchgeführt, welcher auf die Sicherheitsrisiken bei der Nutzung einer Powerbank nach einem Sturz oder einer Überhitzung des Gerätes hinweist.

Ein weiterer Tipp lautet, die Powerbank auf circa 60 Prozent zu laden, bevor man sie über längere Zeit nicht benutzt und zur Seite legt. Somit wird der Akku geschützt.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Solar-Powerbanks

Natürlich können im Laufe der Nutzung weitere Fragen zu und um das Produkt aufkommen, welche Dir im bisherigen Text noch nicht beantwortet wurden. Einige häufig gestellte findest Du hier.

Warum lädt eine Solar-Powerbank nicht?

Versuche die Powerbank mit einem anderen USB-Kabel aufzuladen, um zu sehen, ob das Kabel defekt ist. Auch das Netzteil kann entweder defekt sein oder eine zu niedrigen Leistung im Output (Angabe in Ampere) haben. Teste ein anderes, sofern vorhanden. Falls die Powerbank komplett entladen war, dauert es eine Weile, bis die Ladestandanzeige wieder aktiviert ist.

Möglicherweise ist Schmutz in die Ladebuchse gekommen, was den Ladevorgang behindert. Hier kannst Du die Buchse mit einer trockenen Zahnbürste vorsichtig reinigen und, bei Bedarf, anschließend mit Druckluft aus der Sprühdose (im Elektronikmarkt erhältlich) über, nicht in, die Buchse blasen. Der Luftstrom saugt Partikel heraus.

Solltest Du eine Garantie auf die Powerbank haben, kannst Du von dieser Gebrauch machen, sofern sich keine andere Lösung findet. Natürlich kannst Du den Kundendienst zuvor auch um Hilfe fragen.

Darf man eine Solar-Powerbank im Handgepäck mitnehmen?

Sofern Deine Solar-Powerbank eine maximale Kapazität von 100 Wattstunden, sprich 20.000 mAh bei einer Spannung von 5 Volt, aufweist, darfst Du sie im Handgepäck mitführen. Den Wert kannst Du entweder in der Produktbeschreibung oder am Gerät selbst nachlesen. Falls nicht, lautet die Formel: (mAh*V)/1000=Wh (Milliamperestunden mal Volt durch Tausend ergibt Anzahl an Wattstunden)

Da defekte Lithium-Ionen-Akkus brandgefährdet sind, werden sie nicht im Gepäckraum verstaut. In der Kabine kann man schneller gegen einen Brand vorgehen. Nicht alle Airlines haben diese Vorschrift, frage bei Unsicherheit also direkt nach.

Welche Powerbank ist am besten für Outdoor?

Besonders wichtig ist ein robustes Gehäuse, welches die Akkuzellen bei Stößen schützt und für Wasser und Staub undurchlässig ist. Das IP67-Zertifikat ist ein guter Richtwert.

Ansonsten ist in der individuellen Produktbeschreibung oft angegeben, welche Schutzfunktionen das Ladegerät hat. In unserer Produktauswahl werden Dir einige Modelle vorgeschlagen, die sich optimal für den Outdoor-Gebrauch eignen.

Kann eine Powerbank explodieren?

Um Risiken beim Nutzen elektronischer Geräte zu minimieren, gibt es Prüfsiegel, auf die es bei einem Kauf zu achten gilt. Powerbanks, welche die Sicherheitsstandards erfüllen, können ihre Temperatur selbst regulieren und beugen so eine Überhitzung vor.

Wenn Akkuzellen aus der Powerbank physisch beschädigt werden, etwa durch einen harten Aufprall ohne Schutz, kann es im Gerät zu Kurzschlüssen kommen. Hier kann eine Hitze entstehen, die bis zu einem Brand führen kann.

Damit es nicht zu einer Explosion kommt, sind moderne Akkus mit Sollbruchstellen versehen, welche die Zellen präventiv aufreißen, bevor dies durch den Druck entsteht.

Bemerkst Du, dass Deine Powerbank sich erhitzt, ohne angeschlossen zu sein, solltest Du sie nicht mehr benutzen.

Wie entsorge ich eine Powerbank?

Kaputte Akkus gehören in den Sondermüll, nie in den Hausmüll.

Weiterführende Quellen